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NachfolgerRutgers University / epistemologyUnited States

Alvin Goldman

1938 - Present

Alvin Goldman ist einer der großen Baumeister der post-Gettier-Landschaft. Während Gettier einen diagnostischen Schock bot, half Goldman, eine der ersten ernsthaften Rekonstruktionen der Epistemologie nach dem Schock zu liefern. Sein Werk ist zentral, weil es die Diskussion von der internen Beschaffenheit der Rechtfertigung allein hin zu den kausalen und reliabilistischen Beziehungen zwischen einem Glauben und der Welt, die ihn wahr macht, verschob.

Seine zentrale Frage war, wie Wissen von bloßer glücklicher Wahrheit unterschieden werden kann, auf eine Weise, die unseren Intuitionen über gewöhnliche Wahrnehmung, Gedächtnis und Zeugenaussagen gerecht wird. Goldman erkannte, dass das Gettier-Problem nicht nur eine Belästigung, sondern ein Hinweis war: Wenn glückliche Wahrheit der Feind ist, dann könnte Wissen vielleicht eine Frage des Glaubens sein, der durch einen zuverlässigen Prozess erzeugt oder angemessen mit dem Wahrheitsmacher verbunden ist. Diese Einsicht half, die externalistische Epistemologie ins Leben zu rufen.

Der wichtigste Beitrag, der in diesem Zusammenhang mit Goldman verbunden ist, ist der Übergang zum Reliabilismus und zu kausalen Erklärungen. Diese Ideen versuchten zu erklären, warum ein Gläubiger keinen epistemischen Kredit für einen wahren Glauben erhalten sollte, der durch einen defekten oder zufälligen Prozess erzeugt wurde. Nach dieser Auffassung geht es nicht nur darum, ob das Subjekt Gründe hat, sondern ob der Weg zum Glauben die richtige Art von weltlicher Stabilität aufweist. Das erlaubte es der Epistemologie, die Umwelt ernst zu nehmen, nicht nur die Perspektive des Subjekts.

Goldmans Werk ist auch von einer produktiven Spannung geprägt. Zuverlässigkeit scheint genau die Art von Antwort zu sein, die Gettier einlädt, doch sie wirft eigene Probleme auf: Was zählt als ein zuverlässiger Prozess, wie viel Zuverlässigkeit ist genug, und wie gehen wir mit abstrakten Wahrheiten um, die nicht in einfache kausale Bilder passen? Diese Schwierigkeiten sind nicht Zeichen des Scheiterns, sondern Beweise dafür, dass Goldman die Tiefe des Problems erfasst hat. Er half zu zeigen, dass die Gettier-Herausforderung nicht durch eine bloß verbale Ergänzung gelöst werden konnte.

Er bleibt unverzichtbar, weil so viele zeitgenössische Ansätze teilweise in Beziehung zu ihm definiert sind. Ob Philosophen den Reliabilismus annehmen, verfeinern oder ablehnen, sie arbeiten immer noch im Terrain, das Goldman nach Gettier sichtbar gemacht hat: dem Terrain, wo Wissen nicht nur durch Beweise, sondern durch den zuverlässigen Erfolg unseres kognitiven Kontakts mit der Realität gemessen wird.

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