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Empirismus

Der Empirismus ist die große Wette der Philosophie, dass der Verstand im Kontakt mit der Welt beginnt, nicht darüber: eine Behauptung, die versprach, die Spekulation zu demütigen, die Wissenschaft zu retten, und dennoch die eindringliche Frage offen ließ, wie bloße Erfahrung jemals Notwendigkeit, Universalität oder Wahrheit hervorrufen könnte.

1601 – 1800Europe
Empirismus

Quick Facts

Period
1601 – 1800
Region
Europe
Key Figures
David Hume, Francis Bacon, George Berkeley +3 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Bacon veröffentlicht das Novum Organum

**1620** — Francis Bacon beschreibt Wissen als etwas, das sorgfältig aus Beobachtungen hervorgehen sollte, anstatt von überlieferten Abstraktionen abzusteigen. Das Werk wird zu einem entscheidenden Vorläufer der späteren empiristischen Methode, insbesondere in seiner Kritik an den Idolen, die das Urteil verzerren.

Descartes veröffentlicht Meditationen

**1641** — Die Meditationen schärfen die Debatte über angeborene Ideen, Gewissheit und die Kräfte der Vernunft. Obwohl es sich nicht um einen empiristischen Text handelt, wird es zu einem wichtigen Ziel späterer britischer Antworten, die auf der Primat der Erfahrung bestehen.

Lockes "Essay über den menschlichen Verstand" erscheint

**1690** — Locke verleiht dem klassischen Empirismus seine kanonische Form, indem er argumentiert, dass Ideen aus Sensation und Reflexion stammen, nicht aus angeborenen Prinzipien. Der Essay wird zu einem der zentralen Bücher der modernen Erkenntnistheorie.

Lockes Zwei Abhandlungen über die Regierung veröffentlicht

**1690** — Lockes politische Philosophie entwickelt sich parallel zu seiner Erkenntnistheorie und begründet politische Legitimität in menschlichen Bedingungen anstelle von heiliger Hierarchie. Das Werk trägt dazu bei, empiristische Gewohnheiten in das liberale politische Denken zu erweitern.

Newton's Opticks wird veröffentlicht.

**1704** — Newton's experimenteller Stil verleiht der Beobachtung und der kontrollierten Untersuchung immense Autorität. Obwohl es kein einfaches Manifest des Empirismus ist, stärkt das Buch die breitere kulturelle Autorität der experimentellen Philosophie.

Berkeley veröffentlicht A Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge.

**1710** — Berkeley treibt den Empirismus in Richtung Immaterialismus, indem er argumentiert, dass Materie als unwahrgenommener Substrat unnötig und inkohärent ist. Das Buch verwandelt eine epistemologische Vorsicht in eine verblüffende metaphysische These.

Humes "Abhandlung über die menschliche Natur" wird veröffentlicht.

**1739** — Hume entwickelt die systematischste empiristische Psychologie von Ideen, Eindrücken, Assoziationen und Überzeugungen. Der kausale Skeptizismus des Buches wird zu einer der einflussreichsten Herausforderungen in der modernen Philosophie.

Humes Untersuchung über den menschlichen Verstand erscheint

**1748** — Hume überarbeitet und präzisiert seine früheren Positionen und präsentiert den Empirismus in einer verfeinerten und zugänglicheren Form. Die Enquiry wird zum Standardzugang für spätere Leser, die sich mit dem Problem der Induktion auseinandersetzen.

Reid veröffentlicht "Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand"

**1764** — Thomas Reid startet eine bedeutende gesunde Kritik an den repräsentationalistischen Annahmen, die den Skeptizismus genährt hatten. Sein Werk zeigt, wie der Empirismus von innen heraus durch den Verweis auf die alltägliche Wahrnehmung herausgefordert werden kann.

Kant veröffentlicht die Kritik der reinen Vernunft

**1781** — Kant argumentiert, dass Erfahrung notwendig, aber nicht ausreichend für Wissen ist, da der Verstand Formen bereitstellt, die Erfahrung möglich machen. Das Buch stellt die Debatte zwischen Empirismus und Rationalismus für die moderne Philosophie neu dar.

Der Empirismus kehrt in den Debatten über Logik und Wissenschaft zurück.

**1905** — Im frühen zwanzigsten Jahrhundert beleben Philosophen und Wissenschaftler die empiristischen Ideale in neuen Formen, insbesondere im Hinblick auf Testbarkeit, Beobachtung und die Analyse von Bedeutung. Die alte britische Debatte wird Teil des Hintergrunds der analytischen Philosophie und der Wissenschaftsphilosophie.

Der Empirismus bleibt ein lebendiger Maßstab für Evidenz.

**2024** — Zeitgenössische Streitigkeiten in der Psychologie, Medizin, politischen Argumentation und künstlicher Intelligenz berufen sich weiterhin auf empirische Standards, auch wenn Wissenschaftler anerkennen, dass Beobachtung durch Theorie und Instrumente vermittelt wird. Die Frage, was Erfahrung rechtfertigen kann, ist nach wie vor ungeklärt.

Sources

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