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Idealismus

Der Idealismus beginnt als eine skandalöse Behauptung: Was wir Realität nennen, ist nicht eine rohe Masse von Dingen, sondern ist auf irgendeine Weise untrennbar mit Geist, Seele oder den Formen verbunden, in denen das Bewusstsein eine Welt verständlich macht.

1701 – 1900Europe
Idealismus

Quick Facts

Period
1701 – 1900
Region
Europe
Key Figures
F. H. Bradley, G. E. Moore, G. W. F. Hegel +3 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Geburt von George Berkeley

**1685** — Berkeley wird in Irland geboren und wird später der Philosoph, der den Empirismus gegen die Materie selbst wendet. Sein frühes Leben gehört zur intellektuellen Welt, die den Idealismus möglich machte: protestantische Theologie, britischer Empirismus und der Druck, zu erklären, wie Erfahrung Wissen begründen kann.

Veröffentlichung von Berkeleys "Ein Traktat über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis"

**1710** — Berkeley kündigt den antimaterealistischen Idealismus an, für den er berühmt wurde. Das Werk argumentiert, dass das, was wir physische Objekte nennen, untrennbar mit der Wahrnehmung verbunden ist und dass das Konzept der Materie keine erklärende Funktion hat.

Veröffentlichung von "Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous"

**1713** — Berkeley präsentiert seine Argumente in dramatischer Form und nutzt den Dialog, um die Schwächen materialistischer Annahmen offenzulegen. Der Text wurde zu einer der klassischen Äußerungen des subjektiven und immateriellen Idealismus.

Erstausgabe von Kants "Kritik der reinen Vernunft"

**1781** — Kant veröffentlicht das Werk, das den Idealismus als eine kritische Untersuchung der Bedingungen möglicher Erfahrung neu definiert. Das Buch leugnet nicht einfach die Realität der Welt; es verlagert die Objektivität innerhalb der Formen der menschlichen Kognition.

Zweite Auflage der "Kritik der reinen Vernunft"

**1787** — Kant überarbeitet und präzisiert die erste Kritik und stärkt den Rahmen, der später die Debatten über den transzendentalen Idealismus dominieren wird. Die überarbeitete Ausgabe wird zum maßgeblichen Bezugspunkt für die nachfolgenden deutschen Idealisten.

Fichte entwickelt die Wissenschaftslehre

**1794** — Fichte formuliert seine Theorie des sich setzenden Ichs und drängt den Idealismus zu einer aktivistischeren Auffassung der Subjektivität. Sein Werk verlagert den Schwerpunkt von bloßem Wissen hin zu Handlung, Freiheit und praktischer Berufung.

Schellings frühe Natur- und Identitätsphilosophie

**1800** — Schelling beginnt, eine Auffassung von der Natur als dynamisch, lebendig und kontinuierlich mit dem Geist zu formulieren. Sein Versuch, Natur und Bewusstsein in Einklang zu bringen, wird zu einem der einflussreichsten und umstrittensten Stränge des deutschen Idealismus.

Veröffentlichung von Hegels "Phänomenologie des Geistes"

**1807** — Hegel präsentiert das Bewusstsein als ein historisches Drama von Konflikt, Anerkennung und Selbsttransformation. Das Buch wird zu einem grundlegenden Text für den späteren Idealismus, das historische Denken und Theorien der sozialen Anerkennung.

Geburt von F. H. Bradley

**1846** — Bradley wird in die viktorianische Intellektualwelt geboren, in der der Idealismus die dominierende philosophische Ausdrucksweise in Großbritannien werden wird. Später wird er die bekannteste britische Verteidigung des Absoluten gegen den atomistischen Empirismus anbieten.

Veröffentlichung von Moores "Die Widerlegung des Idealismus"

**1893** — Moore führt eine entscheidende Kritik am britischen Idealismus, indem er argumentiert, dass Bewusstsein und sein Objekt nicht in ein einziges mentales Element zusammengefasst werden können. Der Aufsatz hilft, die analytische Reaktion gegen die idealistische Metaphysik einzuleiten.

Veröffentlichung von Moores "Principia Ethica"

**1903** — Obwohl es hauptsächlich ein ethisches Werk ist, markiert es die Konsolidierung analytischer Klarheit, die den britischen Idealismus verdrängt. Sein Stil und seine Methode veranschaulichen den breiteren philosophischen Wandel weg von monistischen Systemen.

Wiederbelebung des Interesses an dem Deutschen Idealismus und dem Britischen Idealismus

**20th century** — Spätere Philosophen und Historiker betrachten den Idealismus als eine ernsthafte Tradition und nicht nur als ein bloßes Vorspiel zur analytischen Philosophie. Neue Arbeiten zu Hegel, Kant und britischen Idealisten stellen viele der Fragen wieder her, die der Idealismus über Geist, Geschichte und Objektivität aufgeworfen hat.

Sources

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