The Philosophy ArchiveThe Philosophy Archive
Back to Home
Philosopher

Platon

Platon verwandelte eine Stadt der sichtbaren Dinge in ein philosophisches Problem: Wenn die Welt, die wir berühren, sich ständig verändert, wo müssen dann Wahrheit, Gerechtigkeit und die Realität selbst wohnen?

428–348 BCEurope
Platon

Quick Facts

Period
428–348 BC
Region
Europe
Key Figures
Aristotle, Diotima of Mantinea, Plato +2 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

Geburt Platons

**428 BC** — Platon wurde in Athen in eine aristokratische Familie geboren, die mit der politischen Elite der Stadt verbunden war. Sein Hintergrund brachte ihn in die Nähe des öffentlichen Lebens, während seine spätere Philosophie ihn in einen Abstand zu den gewöhnlichen Annahmen desselben versetzen würde.

Begegnung mit Sokrates

**407 BC** — Als junger Mann trat Platon in den Kreis von Sokrates und die Gewohnheiten des dialektischen Fragens ein. Diese Begegnung lieferte das dramatische und intellektuelle Zentrum, aus dem sich seine Philosophie entwickelte.

Prozess und Tod des Sokrates

**399 BC** — Sokrates wurde nach der Wiederherstellung der Demokratie von der athenischen Stadt verfolgt und hingerichtet. Platons spätere Werke sind von diesem Ereignis heimgesucht, das den Konflikt zwischen Wahrheit und öffentlicher Meinung unmöglich zu ignorieren machte.

Gründung der Akademie

**387 BC** — Platon gründete die Akademie in Athen, eine der frühesten langlebigen Institutionen, die der philosophischen Forschung gewidmet war. Sie wurde zu einem Ort, an dem Mathematik, Dialektik und die Schulung des philosophischen Urteils gemeinsam gefördert wurden.

Zusammensetzung der Republik

**380 BC** — In der Republik präsentierte Platon sein bekanntestes Konzept von Gerechtigkeit, der Seele und den Ideen. Die Höhle, die geteilte Linie und die Idee des Guten wurden zu dauerhaften Symbolen philosophischer Transzendenz.

Zusammensetzung des Phaidon

**370 BC** — Der Phaidon gab eine kraftvolle Darstellung der Beziehung der Seele zum Körper und ihrer Ausrichtung auf die intelligible Realität. Seine Argumente trugen dazu bei, das Bild der Philosophie als Vorbereitung auf den Tod und die Trennung vom bloß Sinnlichen zu etablieren.

Zusammensetzung des Symposiums

**386 BC** — Der Symposium entwickelte eine platonische Theorie des Eros als Aufstieg von der körperlichen Schönheit zur Schönheit selbst. Durch Diotimas Rede wurde das Verlangen zu einem der Hauptwege zur Transzendenz.

Aristoteles tritt der Akademie bei

**367 BC** — Aristoteles studierte unter Platon in der Akademie und nahm viele der Anliegen seines Meisters auf, bevor er schließlich von der Theorie der getrennten Formen abwich. Ihre Beziehung wurde das berühmteste philosophische Erbe-und-Revision im westlichen Denken.

Komposition des Timaeus

**360 BC** — Der Timaeus bot Platons einflussreiche kosmologische Darstellung eines geordneten Universums, das nach einem intelligiblen Muster gestaltet ist. Er wurde eine wichtige Quelle für die spätere Metaphysik in der Antike und darüber hinaus.

Neoplatonische Wiederbelebung

**300 AD** — Spätere Platoniker, insbesondere Plotin und seine Nachfolger, interpretierten Platon als den Denker einer geschichteten und transzendenten Realität. Ihr Werk stellte sicher, dass Platon im spätantiken Denken und in der Theologie zentral blieb.

Augustins platonistische Transformation

**400 AD** — Augustinus passte platonistische Themen der christlichen Lehre an und trug dazu bei, Platon zu einer bleibenden Präsenz im mittelalterlichen intellektuellen Leben zu machen. Der innere Aufstieg der Seele und die Immaterialität der Wahrheit wurden tief in die christliche Philosophie eingewebt.

Moderne Neubewertung Platons

**1900** — Die Forschung des zwanzigsten Jahrhunderts und die analytische Philosophie haben die Debatte darüber erneuert, ob Platons Ideen als wörtliche Entitäten, konzeptionale Strukturen oder dramatische Ressourcen innerhalb der Dialoge gelesen werden sollten. Die Frage der Transzendenz blieb aktuell, jedoch unter neuen kritischen Druckverhältnissen.

Sources

  • primary_text
    Plato, Complete Works

    Edited by John M. Cooper; standard collection in English translation.

  • primary_text
    Plato: Republic

    Trans. G. M. A. Grube, rev. C. D. C. Reeve.

  • primary_text
    Plato: Phaedo

    Trans. G. M. A. Grube.

  • primary_text
    Plato: Symposium

    Trans. Alexander Nehamas and Paul Woodruff.

  • reference_article
    Stanford Encyclopedia of Philosophy: Plato

    Authoritative overview of Plato’s philosophy and dialogues.

  • reference_article
    Stanford Encyclopedia of Philosophy: Plato’s Ethics and Politics in the Republic

    Detailed discussion of justice, the soul, and the city in the Republic.

  • reference_article
    Internet Encyclopedia of Philosophy: Plato

    Accessible scholarly overview of Plato’s life and thought.

  • scholarly_book
    Julia Annas, An Introduction to Plato’s Republic

    Classic study of the Republic’s argument and structure.

  • scholarly_book
    D. C. Russell, Plato on Pleasure and the Good Life

    Useful for Plato’s ethical psychology and conception of the good.

  • scholarly_book
    Terence Irwin, Plato’s Ethics

    Major interpretation of Plato’s moral and metaphysical commitments.

Explore Related Archives

The philosophies documented here connect to the broader record. Explore the context through our sister archives.